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	<description>Wie wollen wir eigentlich leben?</description>
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		<title>Druckabnahme</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 04:41:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[FROH! Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende kommender Woche erscheint die neuste Ausgabe des FROH! Magazins und passend zum Thema SPIEL haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht. Ein guter Grund, zur sogenannten Druckabnahme nach Mainz zu fahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/05/froh8_druckabnahme_07-Mai-2012_DSC_0015-Bearbeitet-300x199.jpg" alt="" title="froh8_druckabnahme_07-Mai-2012_DSC_0015-Bearbeitet" width="300" height="199" class="alignleft size-Startseite Teaser Neu 300x199 wp-image-2152" />Eines vorneweg: Als „Druckabnahme“ bezeichnet man den Zeitpunkt, an dem die gedruckten Bögen aus der Druckmaschine kommen, der Kunde das Ergebnis kontrolliert und mit seiner Unterschrift freigibt. Oft hat der Blick auf die gedruckten Seiten allerdings auch einen befreienden Effekt und so wird die Druckabnahme wortwörtlich zu einem Erlebnis, in dem der Druck weicht und man sicher sein kann: Es wird alles gut. Gut aussehen. Gut wirken. Gut werden. </p>
<p>Als wir uns vergangene Woche auf den Weg zur <a href="http://www.udhs.de/" target="_blank">Universitätsdruckerei H. Schmidt</a> nach Mainz gemacht haben, waren wir sehr gespannt: Wie würde das Cover auf dem neuen Papier aussehen, das nun zu 100% aus recycelten Fasern besteht und nicht mehr ganz so weiß ist? Wie würden die Seiten aussehen, die wir mit speziellen Farben drucken würden? </p>
<p>Der Nachmittag in Mainz war ein voller Erfolg, denn wir wurden nicht nur freundlich begrüßt, sondern von so guten Druckern (nicht die Geräte, sondern die Menschen!) betreut, dass wir kaum etwas zu verbessern hatten. Nur das Pantone Warm Red wurde mit etwas Pantone 123 noch einen Tick wärmer gemacht. Aber das war&#8217;s auch schon. </p>
<p>Und weil wir nicht zuviel verraten wollen, bleibt nur zu sagen: FROH! #8 wird wunderschön sein und gut riechen, wenn es am 23. Mai in Köln angeliefert wird und sich am <a href="http://www.facebook.com/events/237771362984633/" target="_blank">25. Mai bei unserer Release-Party</a> der Öffentlichkeit zeigt. Wir freuen uns schon … </p>
<p>Die Abonnenten werden übrigens zu einem großen Teil am Freitag oder Samstag ihre Ausgabe in der Post haben. Es lohnt sich also, ein <a href="http://shop.mateno.org/froh-abo.html" target="_blank">FROH! Abo abzuschließen</a>. </p>
<p><img src="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/05/froh8_druckabnahme_07-Mai-2012_DSC_0012-700x465.jpg" alt="Schöne Begrüßung" title="froh8_druckabnahme_07-Mai-2012_DSC_0012" width="700" height="465" class="alignleft size-Post Aufmacher Fullsize Neu wp-image-2149" /></p>
<p><img src="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/05/froh8_druckabnahme_07-Mai-2012_DSC_0034-700x465.jpg" alt="" title="froh8_druckabnahme_07-Mai-2012_DSC_0034" width="700" height="465" class="alignleft size-Post Aufmacher Fullsize Neu wp-image-2150" /></p>
<p><img src="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/05/froh8_druckabnahme_07-Mai-2012_DSC_0041-700x465.jpg" alt="" title="froh8_druckabnahme_07-Mai-2012_DSC_0034" width="700" height="465" class="alignleft size-Post Aufmacher Fullsize Neu wp-image-2150" /></p>
<p><img src="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/05/froh8_druckabnahme_07-Mai-2012_DSC_0066-700x465.jpg" alt="" title="froh8_druckabnahme_07-Mai-2012_DSC_0034" width="700" height="465" class="alignleft size-Post Aufmacher Fullsize Neu wp-image-2150" /></p>
<p><img src="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/05/froh8_druckabnahme_07-Mai-2012_DSC_0068-700x465.jpg" alt="" title="froh8_druckabnahme_07-Mai-2012_DSC_0034" width="700" height="465" class="alignleft size-Post Aufmacher Fullsize Neu wp-image-2150" /></p>
<p><img src="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/05/froh8_druckabnahme_07-Mai-2012_DSC_0069-700x465.jpg" alt="" title="froh8_druckabnahme_07-Mai-2012_DSC_0034" width="700" height="465" class="alignleft size-Post Aufmacher Fullsize Neu wp-image-2150" /></p>
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		<title>Taste The Waste</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 22:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark Reichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Lebensmittel, die wir in Europa wegwerfen, würden ausreichen, um die gesamte Weltbevölkerung mehrmals zu ernähren. Jeder zweite Kopfsalat und jedes fünfte Brot landen in Deutschland auf dem Müll ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mateno.org/2012/05/11/taste-the-waste/bildschirmfoto-2012-05-11-um-00-03-31/" rel="attachment wp-att-2142"><img src="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-05-11-um-00.03.31-300x199.png" alt="" title="Taste the Waste" width="300" height="199" class="alignleft size-Startseite Teaser Neu 300x199 wp-image-2142" /></a>Die Container unserer Supermärkte quellen über von tadellosen Nahrungsmitteln. Sie verrotten ungenutzt auf unseren Müllkippen und produzieren dabei riesige Mengen Klimagas. Der Filmemacher Valentin Thurn hat sich in seiner Dokumentation „Taste The Waste“ auf eine internationale Suche nach den Ursachen und Zusammenhängen unseres unverantwortlichen Umgangs mit Nahrungsmitteln gemacht. Herausgekommen ist ein Film, der schockiert und aufrüttelt aber nicht ohnmächtig macht. Denn die Veränderung beginnt mit uns und unserem Verhalten als Verbraucher. Seit ein paar Wochen ist „Taste the Waste“ nun auch auf DVD zu erhalten. Anschauen! </p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/15691813" width="615" height="346" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
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		<title>Die Radieschen von unten säen</title>
		<link>http://mateno.org/2012/05/05/die-radieschen-von-unten-saen-oder-die-radieschen-von-oben-sehen/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 08:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mark Reichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bethanien]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wertschätzung hat etwas mit Wissen zu tun. Das gilt nicht zuletzt für Lebensmittel. Die Regale unserer Supermärkte bieten uns eine solche Auswahl an immer frischen Produkten, dass es schnell alltäglich wird, immer alles kaufen zu können. Über die Geschichten und Rhythmen hinter unserem Essen wissen wir meist kaum noch etwas ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mateno.org/2012/05/05/die-radieschen-von-unten-saen-oder-die-radieschen-von-oben-sehen/img_0599/" rel="attachment wp-att-2121"><img class="alignleft size-Startseite Teaser Neu 300x199 wp-image-2121" title="Die Radieschen von unten säen" src="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/05/IMG_0599-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Wenn wir nachhaltiger konsumieren wollen, bleibt uns nur, uns auf die diversen Biosiegel zu verlassen. Doch diese kleben auch im Februar auf Erdbeeren oder zieren Äpfel aus Neuseeland. Sinn macht das beim genaueren Nachdenken nicht. Aber es ist auch wirklich herausfordernd, im Produktdschungel den Überblick zu behalten und immer zu wissen, was falsch und richtig ist oder sinnvoll wäre. Die einzige Möglichkeit ist da wohl, sich ein bisschen zu entspannen und langsam Stück für Stück das Wissen unserer Großeltern zurückzuerobern. Dabei kann man durchaus auch eine Menge Spaß haben.</p>
<p>Eine konkrete und schöne Möglichkeit ist der Anbau von Gemüse und Kräutern. Mit etwas Erfindungsreichtum lässt sich das selbst ohne eigenen Garten umsetzen. Im Zuge der &#8220;Urban Gardening&#8221;-Bewegung finden sich immer mehr geniale Ideen, wie man selbst aus der engsten Stadtwohnung eine grüne Oase zaubern kann. Ein vertikaler Palettengarten passt z.B. selbst auf den 2qm-Plattenbaubalkon. Der sieht nicht nur schön aus, sondern bietet die Möglichkeit, seine Küchenkräuter selbst anzubauen. Eine Bauanleitung dazu findest du <a href="http://lifeonthebalcony.com/how-to-turn-a-pallet-into-a-garden/" target="_blank">hier</a>. Doch auch das ein oder andere Gemüse eignet sich prima zum Anbau im Balkonkasten. Radieschen zum Beispiel wachsen überall, und man kann sie schon nach wenigen Wochen ernten. Erfolgserlebnis garantiert. Dasselbe gilt für verschiedene Salate. Auch Tomaten wachsen im Blumentopf auf der Bürofensterbank vorzüglich und sind allemal ästhetischer als der einsame Kaktus von der Ex-Freundin.</p>
<p>Natürlich lassen sich auf kleinem Raum keine riesigen Erträge erzielen, aber darum geht es ja auch gar nicht. Selbst drei selbstangebaute Radieschen machen stolz wie Oskar und schmecken am Abend auf deinem Butterbrot besser als jedes Festtagsmenü. Und beim nächsten Einkauf vorm Gemüseregal schaut man all den Überfluss ein wenig respektvoller an. Denn ab sofort sind schon mal zumindest alle Radieschen ein kleines Wunder. Probiert es aus! Eine breite Vielfalt an gutem Saatgut findet ihr z.B. bei <a href="http:/www.dreschflegel-saatgut.de." target="_blank">Dreschflegel</a>, einem sympathischen Zusammenschluss ökologischer Saatgutproduzenten. Dort gibt es auch ein paar abgefahrene Gemüsesorten, die in Vergessenheit geraten sind. Nur falls euch die Sache mit den Radieschen zu langweilig ist. Und während ihr auf die Post wartet, lassen wir euch derweil an unseren eigenen Gartenexperimenten teilhaben. Denn in unserem neuen Gemüsebeet im Haus Bethanien herrscht schon jetzt totale Chlorofülle.</p>
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		<title>Die Ökologie ist im Keller</title>
		<link>http://mateno.org/2012/04/25/die-okologie-ist-im-keller/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 17:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex Koch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bethanien]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ökologischer Weinbau, toll! Aber kaum schaut man mal wirklich mit aufmerksamen Augäpfeln aufs Etikett, steht da „Wein aus Trauben aus ökologischem Anbau“. Grundsätzlich und immer. Aber, ist nicht der Anbau nur ein Teil des Weinmachens? Nach dem Anbau kommt doch der Ausbau bzw. die Kellerarbeit. Was ist denn damit?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mateno.org/2012/04/25/die-okologie-ist-im-keller/libian-reblandhof/" rel="attachment wp-att-2102"><img src="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/04/Libian-Reblandhof-300x199.png" alt="" title="Die Ökologie ist im Keller" width="300" height="199" class="alignleft size-Startseite Teaser Neu 300x199 wp-image-2102" /></a><br />
Richtig, bisher brauchte nur der Anbau ökologisch geschehen, um den Wein als Ökowein bezeichnen zu dürfen. Was dann im Keller an bösen önologischen Tricksereien passierte, hatte keinen Einfluss mehr auf die Kategorisierung. Ökologisch ausgerichtete Anbauverbände wie Demeter, Evocin, Bioland etc. haben eine durchgehend vernünftige Arbeitsweise zwar schon in ihren Richtlinien formuliert, aber mit dem Jahrgang 2012 wird es wirklich amtlich. Im Genauen regelt in Zukunft die EG-Verordnung Nr. 834/2007 die Höchstmenge an Schwefelgaben, so dass anstatt wie bei herkömmlichem Rotwein nicht 150 mg/l, sondern nur noch 100 mg/l Sulfit enthalten sein dürfen. Bei Weißwein und Rosé liegen die Werte bei 150 statt 200 mg/l. Schwefel im Wein dient zur Konservierung und Stabilisierung. Geringe Schwefelmengen im Wein sind unbedenklich; erst höhere Konzentrationen, die sich nicht mehr binden können, können Aromaveränderungen und gesundheitliche Beschwerden hervorrufen. Und wer will das schon?<br />
Nr. 834/2007 untersagt die Gabe von Kaliumhexacyanidoferrat(II). Wird verwendet, um Metalle und Schwermetalle auszufällen (auch Blauschönung genannt). Diese Substanz kann im Wein Blausäure erzeugen. Bisher war als Konservierungsstoff eine Zugabe von 0,2g/l Sorbinsäure &#8211; oder fürchterlicher ausgedrückt: Hexadiensäure &#8211; erlaubt. Mit der neuen Verordnung ist Sorbinsäure verboten. Sorbinsäure kann zu dem Geschmacksfehler, der Geranienton genannt wird, führen. Ebenso regelt die neue Verordnung die Verwendung von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, die im Keller angewendet werden.<br />
Eine durchaus positive Entwicklung. Aber sollte man nicht sowieso erwarten, dass ein ökologisch, nachhaltig und ganzheitlich denkender Winzer auch ohne Gesetze so operieren würde? Zumindest gibt die Verordnung jetzt dem Verbraucher Sicherheit.</p>
<p>Mein Weintipp für heute: Vin de pétanque de Libian 2011 von Mas de Libian, südliche Rhône, so biodynamisch, dass sie zur Weinbergsbewirtschaftung Pferde statt Schmalspurtraktoren einsetzen. Er besteht aus 75% Grenache und 25% Syrah, den zwei wichtigsten Rebsorten der Region, die in diesem Fall ganze 41 Jahre auf dem Acker stehen. Entkorkt, erster Schluck: Früchte, ohne Ende. Keine Marmelade wie aus Australien, sondern frische, gepflückte Früchte, in die man reinbeißt. Rote Früchte. Kirsche, etwas Erdbeere, noch etwaser Himbeere, Brombeere und die nicht so ganz rote Zwetschge. Fröhlich fruchtig, aber mit einer Belanglosigkeit wie zeitgenössische Kindersendungen. Der Kerl braucht offensichtlich noch Luft, ist ja auch noch ein junger Bursche. Ich schiebe erstmal unglaublich gute Pasta dazwischen und lasse ihn atmen. Und wirklich, nach einer Stunde ist er aufgeräumter, hat an geschmeidigerer Opulenz gewonnen. Trotz ohne übermäßig Holz (ein Drittel ist in 600-l-Fässern gereift, zwei Drittel in Betontanks) und ohne Tannine aus dem Füllhorn ein dickes Mundgefühl. Etwas Marzipan. Der richtige Wein für die Picknickdecke unter glitzernder Sonne. Erinnert an Beaujolais Nouveau. Und was das nun wieder ist, darfst du irgendwie selbst herausfinden, auch wenn dir das in der Praxis kaum bis nächsten November gelingen wird. Z. B. erhältlich bei K&#038;M Gutsweine, Frankfurt, für 6,90.<br />
Mark Reichmann kommt rein und meint, dieser Tropfen erinnere ihn an einen Wein, den er zufällig auch gerade geöffnet hat: Vom Reblandhof aus dem Kraichgau die Cuvée Ka Ora, keine Jahresangabe. Die neuseeländische Frau des Winzers beeinflusste nicht nur den Weinstil des Hofs, sondern auch die Namensgebung einiger Weine. „Ka Ora“ heißt „Es ist Leben“. In der Nase ganz anders als der Franzose, weniger Frucht, mehr Würze, fast asphaltig. Auf der Zunge leicht und „nix, was so groß Aufmerksamkeit erregt“ (Mark). Und er schiebt hinterher: „Aber trotzdem angenehm.“ Man findet Lorbeer und Wachholder, als Pflanze, nicht als Beere, regennasse Straße und schwarze Johannisbeeren. Gleicher Preis: 6,90 ab Hof.</p>
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		<title>Fananzieren-Aktion FROH! #8</title>
		<link>http://mateno.org/2012/04/13/fananzieren-aktion-froh-8/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 13:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[FROH! Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arbeiten an der neuen Ausgabe des FROH! Magazins (#8) laufen auf Hochtouren, allerdings fehlen zum Druck noch 15.000€. Grund genug die Fans zu bitten, mit einer Spende eine der hundert Seiten zu „fananzieren“ und so die neue Ausgabe zu ermöglichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/39963245?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff9933&amp;autoplay=0" width="615" height="346" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Liebe FROH!-Fans,</p>
<p>bei unserer Sommerausgabe 2012 steht buchstäblich alles auf dem Spiel. Einerseits ist „Spiel“ das Thema der neuen Ausgabe, andererseits stehen wir vor großen finanziellen Herausforderungen. Das FROH! Projekt ist nicht werbefinanziert und erwirtschaftet derzeit über die Verkäufe nur einen Teil der entstehenden Kosten. Da FROH! ein junges und gemeinnütziges Projekt ist, sind wir auf den finanziellen Rückenwind von Freunden, Fans und Förderern angewiesen. </p>
<p>Viele Menschen spenden in Form von Beiträgen, Illustrationen und ähnlichem ihre Zeit, damit die neue Ausgabe erscheinen kann. An Ideen mangelt es uns nicht, ihr dürft euch auf die nächste Ausgabe freuen. Was uns allerdings fehlt sind 15.000€, um den Druck der Ausgabe #8 möglich zu machen. </p>
<p>Wir glauben fest daran, dass es Leserinnen und Leser gibt, die FROH! im wahrsten Sinne des Wortes froh macht. Und nicht umsonst nennt der Deutschlandfunk FROH! „einen Lichtblick im Blätterwald, feinfühlig, tiefsinnig und dabei so spielerisch. Ein modernes Magazin mit viel Herzblut und ohne Belanglosigkeiten. Und aus echtem Papier.“ </p>
<p>Darum wagen wir es, unsere Fans zu bitten, eine der hundert Seiten mit 150€ zu „fananzieren“ und mit dieser Spende den Druck zu ermöglichen. So schaffen wir es gemeinsam, ein gedrucktes Magazin herauszubringen, das an tausenden Orten Menschen zum Quer- und Weiterdenken inspiriert.</p>
<p>Da 150€ dem ein oder anderen vielleicht zu viel sind, kann auch eine drittel Seite für 50€ fananziert werden. Oder zweimal eine drittel Seite für 100€.</p>
<p>In einer Sache bitten wir um Nachsicht: Um den Weg zur Spende zu vereinfachen, haben wir uns entschieden, die Fananzieren-Seiten über unseren <a href="http://shop.mateno.org/8-fananzieren.html">mateno-Shop zu „verkaufen“</a>. Aber keine Sorge, auch wenn shopmäßig an der ein oder anderen Stelle Mwst, Nettopreise und Versandkosten angezeigt werden, die Spende kommt zu 100% an und wird auch zu 100% bescheinigt.</p>
<p>Natürlich kann man auch auf <a href="http://mateno.org/spenden">der mateno Spendenseite</a> direkt mit einer Überweisung oder über ein Online-Formular mit Bankeinzug auf unser Konto spenden. </p>
<p><a href="http://shop.mateno.org/8-fananzieren.html"><img src="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/04/shop-stern_fananzieren_newsletter.png" alt="" title="shop-stern_fananzieren_newsletter" width="101" height="99" class="alignright size-full wp-image-2088" /></a>Wir bedanken uns schon jetzt für die Aufmerksamkeit und melden uns selbstverständlich bei unseren Fananziererinnen und Fananzierern persönlich.</p>
<p>Eure FROH!-Macher</p>
<p>So siehts gerade aus …</p>
<p><img alt="Stand der Dinge" src="http://shop.mateno.org/images/content/images/fananzieren/fananzieren_8_standderdinge.png" style="width: 560px; height: 711px; " /></p>
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		<title>Jeden Morgen hellwach</title>
		<link>http://mateno.org/2012/04/11/jeden-morgen-hellwach/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 11:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorle Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[hellwach]]></category>

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		<description><![CDATA[So, jetzt sind die sieben Themen der Aktion »hellwach – Dechaotisieren und Besinnen« vollständig. Seit Mitte Februar haben wir jede Woche ein weiteres hinzugefügt. Nun hat das schöne, lange Wochenende, eigentlich aber das Osterfest einen Punkt gesetzt. Zumindest für dieses Jahr, oder diese Runde. Und jetzt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2070" title="hellwach_aktion-bild_120410" src="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/04/hellwach_aktion-bild_1204101.jpg" alt="" width="300" height="199" />Dechaotisieren und Besinnen ist natürlich nach wie vor ein Thema. Das Chaos schleicht sich doch direkt nach dem Aufräumen wieder ein. Deshalb sind auch <a title="Aktion: hellwach – Dechaotisieren und Besinnen" href="http://mateno.org/hellwach/">die sieben Übungen</a> langfristig bei mateno zu finden – also die Anleitung, mit deren Hilfe man sofort loslegen kann, etwas Ordnung herzustellen. Jeder in dem Maße, wie er oder sie es gerne hat. Dem Thema kann man sich alleine widmen, zu zweit, oder in einer Gruppe.</p>
<p>Uns haben die Aktion und auch die entsprechenden Veranstaltungen beim motok-Kollektiv in Köln und im Haus Bethanien in Karlsruhe gut gefallen und gutgetan. Mal sehen, vielleicht schaffen wir zu passender Zeit eine Fortsetzung.</p>
<p>Von euch würden wir natürlich auch gerne hören, was hellwach mit euch gemacht hat. Habt ihr euch dechaotisiert? Besonnen? Über Kommentare oder Feedback via <a href="mailto: dorle.schmidt@mateno.org">E-Mail</a> würden wir uns sehr freuen.</p>
<p>Gerne könnt ihr euer Feedback auch in Form einer <a title="Spenden" href="http://mateno.org/spenden">Spende</a> ausdrücken. mateno ist nämlich ein gemeinnütziger Verein, der vor allem durch Spenden, Förderungen und ehrenamtliches Engagement getragen wird. Euer finanzieller Rückenwind hilft uns, weitere Aktionen und Projekte zu starten.</p>
<p>Wir sind gespannt auf eure Rückmeldungen und ein wenig geschlaucht davon, jede Woche wieder etwas zusammenzustellen.</p>
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		<title>Das Fastenexperiment</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 06:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephanie Brall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[hellwach]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fastenzeit ist rum. Nun ist wieder alles beim Alten. Oder ist alles ganz anders geworden? Wir haben bei Micha, Simon, Mark und Dorle nachgehört. Und bei Lenka. Sie hat zusammen mit Dorle die Klamottenreduktionswochen durchgeführt. Was das war und was daraus wird, erfahrt ihr hier!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Micha Schmidt: Vegetarier für 40 Tage</em></p>
<p><em><a href="http://mateno.org/2012/02/23/hellwach-extra-1-konsum/micha_portrait_120221/" rel="attachment wp-att-1300"><img class="alignleft" title="micha_portrait_120221" src="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/02/micha_portrait_120221-200x240.jpg" alt="" width="100" height="120" /></a></em>„Ich habe es fast geschafft: Bisher habe ich nicht nur auf Fleisch verzichtet, sondern ich habe es nicht einmal für meine Familie gekauft (ich bin für den Lebensmitteleinkauf zuständig). Selbst auf Weingummi – iiih, mit Gelatine aus Tierfett!, das weiß fast niemand! – habe ich so gut wie immer verzichtet. Nur zweimal habe ich es ganz kurz vergessen und den Gummibär sofort wieder bereut. Aber so langsam beginne ich mich auf Ostern und das Ende der Fastenzeit zu freuen. Und ich bin mir heute schon ziemlich sicher, dass ich noch eine Zeit brauchen werde, sollte ich jemals ein Fulltime-Vegetarier werden. Der Grill-Duft, der in den letzten sonnigen Tagen den Park erfüllt hat, kam sicher nicht von den Tofuwürstchen. Die finde ich ja ganz okay, aber die guten Bio-Rostbratwürste ersetzen sie nicht. Selbst mein Sohn Matthis hat die Tofuwürste  wieder ausgespuckt und mich geschockt gefragt, was das denn sei – und er ist erst drei. Ich habe mich also tapfer durch Tofuschnitzel und ähnliche Ersatz-Produkte probiert. Und immer mehr kommen mir Zweifel, ob es nicht einfach bescheuert ist, Fleisch zu imitieren. Denn die Gerichte, in denen Gemüsebratlinge und Tofu keine Würstchen und Schnitzel ersetzen, schmecken schließlich auch gut. Eine Sache habe ich mir in meiner Auseinandersetzung vorgenommen: Fleisch und auch Eier nur noch von Erzeugerverbänden zu kaufen, die einen hohen Standard haben (Bioland, Demeter und Co). Und mich noch mehr mit der ganzen Tierhaltungsthematik auseinanderzusetzen. Was es an Ostern bei uns zu essen gibt, weiß ich noch nicht. Aber ganz sicher keine Tofuwürstchen …“</p>
<p><em>Simon Schild: Ganz ohne Facebook</em></p>
<p><em><a href="http://mateno.org/2012/02/23/hellwach-extra-1-konsum/simon_portrait_120221/" rel="attachment wp-att-1302"><img class="alignleft" title="simon_portrait_120221" src="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/02/simon_portrait_120221-200x240.jpg" alt="" width="100" height="120" /></a></em>„Ich habe mein Fasten gebrochen. Einmal habe ich es getan (Oder sogar zweimal, aber nicht, weil ich schwach war, sondern die Technik). Ich kann mich damit herausreden, dass es aus beruflichen Gründen war. Wenn man Facebook als Kommunikationsmedium für seine Arbeit erwählt, dann sind sieben Wochen ohne Facebook doch etwas schwierig. Und alles können die Kollegen nicht auffangen. Aber außer diesem einen beruflichen Fauxpas habe ich nach wie vor nichts mit Facebook zu tun gehabt. Ganz ehrlich.<br />
Aber wie ich als Zwischenfazit schon schrieb ­- intensiver gelebt habe ich dadurch nicht. Im Gegenteil. Ich habe andere Möglichkeiten ausgelotet, meine Zeit zu verplempern. Vielleicht ist das der Jojo-Effekt. Was bei der Brigitte-Diät gilt, gilt auch hier: am Ende mehr statt weniger.<br />
Ich hatte viel vor. Mein Plan war eigentlich, allen meinen Freunden in dieser Zeit eine Postkarte zu schreiben. Etwas Persönliches statt etwas Digitales. Aber es ist beim Vorhaben geblieben. Ich hatte keine Zeit, keine Lust, keine Muße vielleicht. Es lag jedenfalls nicht an Facebook. Es lag einzig und alleine an mir selbst. Die Postkartenidee ist eben romantisch. Vielleicht bleibt sie es auch.<br />
Einen Erkenntnisgewinn gibt es aber: Es geht nicht um Facebook. Es geht um bewusstes Leben. Es geht darum, sich jederzeit darüber bewusst zu sein, womit man seine Zeit verbringt. Und es geht darum, sich jederzeit bewusst darüber zu sein, wer einem nahesteht. Ihm oder ihr auf Facebook zu schreiben ist gar nicht schlimm. Doch bewusst Zeit mit konkreten Menschen zu verbringen, das muss mein Ziel sein. Eine Fastenzeit hilft dabei vielleicht nur bedingt. Ich muss es im Alltag verankern. Vielleicht gründe ich dafür eine Facebook-Gruppe.“</p>
<p><em>Mark Reichmann: Mehr containern, weniger einkaufen</em></p>
<p><img class="alignleft" title="mark_portrait_120221" src="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/02/mark_portrait_120221-200x240.jpg" alt="" width="100" height="120" />„Beim Wort Fasten denkt man normalerweise an Verzicht. Ein bisschen wehtun sollte es schon. Davon war bei meinem Experiment jedoch kaum etwas zu spüren, im Gegenteil. Ich fühlte mich in Anbetracht meines vollen Kühlschranks weniger wie Jesus in der Wüste als wie Gott in Frankreich. Motivation für meinen Vorsatz, mich für sieben Wochen aus den Müllcontainern von Supermärkten zu ernähren, war ein Bericht, in dem behauptet wurde, dass in Deutschland bis zu 50 Prozent aller Lebensmittel in der Mülltonne landen. Das hat mich schockiert. Und die Tatsache, dass ich wirklich circa 90 Prozent meines Lebensmittelbedarfs aus dem Container eines einzigen Supermarktes decken konnte, ohne diesen auch nur im Ansatz leer zu plündern, scheint den Zahlen Recht zu geben. Doch trotz meines fastenuntypischen Überflusses hat mich die Zeit verändert und meine Einkaufsgewohnheiten radikal hinterfragt. So wie es aussieht endet mein Fastenexperiment jedenfalls nicht an Ostern.“</p>
<p><em>Dorle Schmidt: Klamottenreduktionswochen</em></p>
<p><a href="http://mateno.org/2012/03/17/das-fastenexperiment-eine-zwischenbilanz/dorle__portrait_120314-200x240/" rel="attachment wp-att-1699"><img class="alignleft" title="Dorle Schmidt" src="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/03/dorle__portrait_120314-200x240-200x199.jpg" alt="" width="100" height="100" /></a>„Für mich hat sich das Fastenexperiment rundum gelohnt. Ich habe es tatsächlich größtenteils geschafft, mich auf meine beiden gewählten Outfits zu reduzieren. Ein paar Mal habe ich aus pragmatischen und waschtechnischen Gründen auf das Outfit verzichtet und nur die Basics getragen. Es ist mir nicht schwer gefallen zu verzichten und mich einzuschränken. Im Gegenteil &#8211; ich denke, ich werde dieses »Pilotprojekt« fortsetzen.<br />
Seit Jahren frage ich mich schon, inwiefern wir durch Kleidungskonsum bzw. bei Herstellung und Vertrieb von Kleidung unfaire Bedingungen für Menschen und Umwelt unterstützen. Zu Anfang war meine Idee, es durch ausgewählte und reduzierte Einkäufe, am besten von Bio- und Fair-Labels besser zu machen. So recht klappte das aber nicht, weil es dann doch nicht die Kleidungsstücke nach meinem Geschmack und passend zu meinen finanziellen Möglichkeiten gab. Mal abgesehen davon, dass es recht aufwendig ist, an die Kleidung überhaupt heranzukommen. Außerdem war und ist da noch der Druck, öfter was Neues haben zu wollen und das Interesse an aktuellen Modetrends, das mich stärker zum Konsum verleitet als mir lieb ist. Was ist also die Lösung?<br />
Langfristig wäre es natürlich ein Traum, wenn Kleidung grundsätzlich ökologisch und fair hergestellt würde. Wenn die komplette Lieferkette bis hin zu Anbau und Herstellung der Rohmaterialien transparent und ohne Mensch oder Natur auszubeuten verlaufen würde. Wenn man nur noch in dem Maße kaufen würde, was man tatsächlich nutzt … Ob diese Vision wahr werden wird?<br />
Mit dem Ansatz der Klamottenreduktion bzw. eher mit dem Ansatz der Minimal-Gaderobe versuche ich jetzt mal von einer radikalen Position aus auf das ganze Mode-System zu schauen. Mit Lenka zusammen habe ich angefangen, ein Projekt zu entwickeln, das sich diesem Thema widmet. Irgendwo muss man ja anfangen. Vielleicht finden wir noch ein paar andere Leute, die bereit sind, sich auf die extreme Position zu stellen bzw. sich mit minimaler Auswahl zu bekleiden. Und vielleicht wird das wieder ein paar Leute herausfordern, ihren Klamotten-Konsum zu überdenken. Wir werden auf jeden Fall versuchen als Lösungsvorschlag für den bewussten Umgang mit Kleidung auch Einsteiger-Varianten zu entwickeln.<br />
Für mich war das Fastenexperiment also der Anfang von einem neuen Projekt. Zumindest haben wir einen Plan, wie wir vorgehen wollen. Will vielleicht noch jemand mitkommen? Wir freuen uns über Beteiligung: http://www.bekleidungskonzept.de“</p>
<p><em>Lenka Petzold: Klamottenreduktionswochen</em></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1900" title="Lenka_petzold" src="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/04/Lenka_petzold.jpg" alt="" width="100" height="100" />„Ich habe mir zu Beginn der Fastenzeit meinen Kleiderschrank angeguckt und nur die Sahnestücke &#8211; im Sinne von öko und fair &#8211; herausgepickt, um nur diese anzuziehen. Ich wollte herausfinden, ob mir dieser reduzierte Kleiderschrank genügt. Schon zu Beginn musste ich nun aber leider feststellen, dass ich zu wenige öko-faire (und da habe ich ohne meine zahlreichen Secondhand-Sachen gezählt) Klamotten habe. Mein Anspruch ist höher! Trotzdem, und es hat die ersten Wochen geklappt, habe ich dann nur diese Sahnestücke angezogen. Mit dabei sind zum Beispiel: zwei Jersey-Kleider, eine Jeans (ausnahmsweise Secondhand, denn eine Hose musste unbedingt rein), zwei Strumpfhosen (eine Laufmasche habe ich geflickt, die andere ist in Deutschland hergestellt), eine leichte Wickeljacke und zwei warme aber feine Pullover (in Deutschland gestrickt). Außerdem kamen dann endlich auch mal wieder meine schönen schwarzen Secondhand-Stiefel zum Einsatz und somit bin ich in Kombination mit den Kleidern viel schicker als sonst durch die Gegend spaziert. Das war ein schöner Nebeneffekt und hat mir ein gutes Gefühl gegeben.<br />
Doch dann kam die liebe Sonne raus und hat mich ein wenig durcheinander gebracht. Mit den Frühlingsgefühlen hatte ich dann auch das Bedürfnis mich anders zu kleiden. Außerdem habe ich den zweiten Schritt meines Fastenplans gewagt. Ich habe meinen gesamten Kleiderschrank ausgeleert und einfach mal durchgezählt, wie viele Anziehsachen ich eigentlich brauche bzw. nie nutze. Es sind tatsächlich fast mehr als die Hälfte, die ich eigentlich weggeben könnte (doch loslassen fällt mir schwer) und die Sachen, die ich gerne trage, sind nicht unbedingt die Neuesten: Die meisten habe ich bestimmt schon drei bis fünf Jahre oder länger.<br />
Nur was sagt mir das? Komplett reduzieren möchte ich mich nicht und Wahlmöglichkeiten nach Laune und Individualität sind mir wichtig. Also kann ich auf meinen Kleiderschrank so ohne Weiteres nicht verzichten, aber er funktioniert auch in abgespeckter Variante super, ohne neue Sachen zu brauchen. Das mit dem Radikalisieren, wie in den ersten Wochen, muss ich dann wohl noch mal üben. Zu guter Letzt zeigte es mir dann doch, dass ich, wenn eine nächste Anschaffung ansteht, Richtung öko aufstocken könnte bzw. müsste. Darauf werde ich jetzt doppelt und dreifach achten!“</p>
<p><em>Und was sagst du rückblickend zu deiner persönlichen Fastenzeit? Schreib uns doch einen Kommentar!</em></p>
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		<item>
		<title>Sela &#8211; Ein neuer Morgen</title>
		<link>http://mateno.org/2012/04/07/ein-neuer-morgen/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 21:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephanie Brall</dc:creator>
				<category><![CDATA[7sterne]]></category>
		<category><![CDATA[hellwach]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sela]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist tiefe Nacht. Doch Ostern bahnt sich schon an. Und sie ist der erste Mensch, der es erleben wird. Noch ahnt sie nichts. Maria von Magdala.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mateno.org/2012/04/07/ein-neuer-morgen/tanz1/" rel="attachment wp-att-2004"><img src="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/04/Tanz1-300x199.jpg" alt="" title="Tanz1" width="300" height="199" class="alignnone size-Startseite Teaser Neu 300x199 wp-image-2004" /></a></p>
<p>Tief in der Nacht verlässt sie als Letzte das Grab.<br />
Müde geht sie nach Hause.<br />
Er ist tot.</p>
<p>Am nächsten Morgen wird sie im Dunkeln wach.<br />
Erst denkt sie, dass es nur ein Albtraum gewesen ist.<br />
Dann weiß sie, es ist wahr.<br />
Schweren Herzens steht sie auf,<br />
packt Gewürze und Parfüms zusammen.<br />
Ihm ein letztes Mal die Ehre erweisen, ihn salben, das sollte sie tun.<br />
Sie macht sich auf den Weg zu seinem Grab.<br />
Jeder Schritt fällt schwer.</p>
<p>Als sie sich auf den Friedhof schleicht, an den Wachen vorbei,<br />
merkt sie, dass etwas nicht stimmen kann.<br />
Und dann sieht sie es:<br />
die Felsplatte.<br />
Sie ist nicht mehr an ihrem alten Platz vor dem Grab.<br />
Die Platte liegt auf dem Boden.</p>
<p>Sie eilt zum Grab, wirft einen Blick hinein,<br />
der Leichnam fort.<br />
Tatsächlich.<br />
Der Raum ist leer.<br />
Nichts erinnert mehr an ihn.<br />
Jetzt ist ihr alles genommen.</p>
<p>Geschockt kehrt sie um,<br />
eilt vom Friedhof,<br />
rennt zu ihren Freunden, die auch immer mit ihm gewesen waren,<br />
erzählt ihnen atemlos,<br />
was sie gesehen hat oder vielmehr was nicht:<br />
Dass ihr Meister aus dem Grab geholt wurde und sie nicht weiß,<br />
wohin er gebracht wurde.<br />
Sie hat noch nicht zu Ende gesprochen,<br />
da brechen ihre Freunde auf, um nachzuschauen.</p>
<p>Auch sie weiß jetzt nichts anderes zu tun als zurückzukehren.<br />
Obwohl sie das leere Grab längst gesehen hat.<br />
Aber sie geht den Weg nochmals,<br />
sie kann es nicht fassen, will es nicht,<br />
und sie würde den Weg immer wieder gehen,<br />
zurück an die Stelle des Verlusts.<br />
Hier wurde etwas verloren, hier.<br />
Sie steht auf der Stelle,<br />
sucht sie ab,<br />
wartet dort,<br />
denn wenn überhaupt,<br />
würde sich hier etwas wenden.</p>
<p>Sie ist alleine,<br />
ihre Freunde schon längst wieder fort.<br />
Und sie, die einst von allen bösen Geistern verlassen wurde, dank ihm,<br />
scheint jetzt auch von allen guten Geistern verlassen zu sein.<br />
Etwas ist verloren gegangen.<br />
Und das Neue noch nicht da.</p>
<p>Eine unheimliche, große Leere.</p>
<p>Der ihr das Leben versprochen hatte: tot.<br />
Und nicht nur das:<br />
Der Tote fort, sein Leichnam gestohlen, das Grab ist leer.</p>
<p>Leer.<br />
Alleine.</p>
<p>Sie bricht in Tränen aus. </p>
<p>Endlich.<br />
Weinen können.<br />
Ihre Tränen führen sie nach innen.<br />
Sie schaut noch einmal ins Grab.<br />
Und plötzlich steht da jemand,<br />
zwei helle Gestalten.<br />
Soldaten, Wachen?<br />
Sie sind so hell, nein, das müssen Engel sein.<br />
Einer da, wo der Kopf gelegen hatte.<br />
Einer da, wo die Füße gelegen hatten.<br />
Sie schauen die Frau an: </p>
<p>„Was weinst du?“</p>
<p>„Weil sie meinen Herrn weggenommen haben<br />
und ich nicht weiß,<br />
wo sie ihn hingelegt haben“.<br />
Wenn einem das Liebste genommen wurde,<br />
sind auch Engel nicht genug.</p>
<p><a href="http://mateno.org/2012/04/07/ein-neuer-morgen/bild2/" rel="attachment wp-att-2006"><img src="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/04/Bild2-300x199.jpg" alt="" title="Tanz2" width="300" height="199" class="alignnone size-Startseite Teaser Neu 300x199 wp-image-2006" /></a></p>
<p>In dem Moment hört sie hinter sich etwas.<br />
Ein Geräusch. Schritte.<br />
Sie wendet sich um,<br />
sieht jemanden, kann ihn nicht richtig erkennen,<br />
die Morgensonne blendet.<br />
Er spricht sie an:<br />
„Liebe Frau, was weinst du? Wen suchst du?“</p>
<p>Sie wähnt den Gärtner und antwortet traurig:<br />
„Wenn du ihn weggetragen hast,<br />
so sage mir, wo du ihn hingelegt hast!<br />
Und ich werde ihn wegholen.“<br />
Und sie macht sich &#8211; noch während sie mit ihm redet – an ihm vorbei,<br />
auf die Suche nach dem Toten.</p>
<p>Er dreht sich nach ihr um:</p>
<p>„Maria!“</p>
<p>Er kennt ihren Namen?<br />
Wie er ihn ausspricht.<br />
Die Stimme.<br />
Die Art.<br />
Sie dreht sich.<br />
Er ist es.</p>
<p>„Rabbuni! Meister!“</p>
<p>Der, den sie tot glaubte.<br />
Er steht vor ihr.<br />
Kann das sein?<br />
Das Kreuz, das Grab und jetzt hier, an dieser Stelle,<br />
an dem Ort ihres Schmerzes,<br />
im Angesicht des Todes,<br />
Jesus.<br />
Rabbuni.<br />
Meister.<br />
Nicht der Gärtner.<br />
Oder doch.<br />
Der Gärtner, der ihr Leben zum Blühen brachte.<br />
Er lebt.<br />
Er ist zurück.</p>
<p>Sie hatte ihm gefehlt.<br />
Sie hatte ihn verfehlt.<br />
Und doch,<br />
noch im Fehlgehen ist sie angekommen.<br />
Weil er sich drehte. Und dann sie.<br />
Einander beim Namen gerufen,<br />
Mensch und Gott,<br />
wie ein Tanz vor dem leeren Grab.</p>
<p>Ein neuer Morgen.</p>
<p><a href="http://mateno.org/2012/04/07/ein-neuer-morgen/bild3/" rel="attachment wp-att-2005"><img src="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/04/Bild3-300x199.jpg" alt="" title="Tanz3" width="300" height="199" class="alignnone size-Startseite Teaser Neu 300x199 wp-image-2005" /></a></p>
<p><em>Text &#038; Fotos: Stephanie Brall in Anlehnung an das Johannesevangelium 20 / Tänzerin: Ulli Flämig<br />
</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sela &#8211; Mauern umarmen</title>
		<link>http://mateno.org/2012/04/06/sela-st-hedwig/</link>
		<comments>http://mateno.org/2012/04/06/sela-st-hedwig/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 05:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephanie Brall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sela]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Nachmittag in der St. Hedwig-Kirche in Karlsruhe. Mit Scott und Alicia Laumann die alten Kirchenmauern umarmen, entlang der  Malereien von Emil Wachter, den Menschensohn in den Blick nehmen. Heute ist Karfreitag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/39406754?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="615" height="346" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/39406754">St. Hedwig</a> from <a href="http://vimeo.com/user7151029">Scott / Alicia Laumann</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>hellwach Übung: #7 Geschwindigkeit</title>
		<link>http://mateno.org/2012/04/01/hellwach-ubung-7-geschwindigkeit/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 18:15:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorle Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[hellwach]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie schnell wollen wir eigentlich leben? Manchmal ist der Tag schon vorbei, bevor wir einmal nach links und nach rechts geschaut haben. Wie war noch mal das Wetter heute? Mit Höchstgeschwindigkeit rasen wir durchs Leben und manchmal auch an unserem Leben vorbei. Zeit für Dechaotisierung?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der letzten Übung aus dieser hellwach-Reihe und zur Beendigung der Fastenzeit wollen wir uns dem Thema Geschwindigkeit widmen: Wir leben in einer schnellen, lauten Zeit – so kommt es uns zumindest vor. Uns umgibt ein ständiges Bombardement aus Informationen und Reizen, dem wir kaum entkommen können. Doch auch in uns selbst tobt ein Sturm. In Kopf und Herz schwirren stetig Gedanken und Gefühle. Wir wollen und müssen andauernd alles mögliche bewerten, Entscheidungen treffen und Urteile fällen. In diesem Trubel ist es leicht, sich selbst zu verlieren.</p>
<p>Mit dieser Übung wollen wir unser Tempo runterfahren, Geschwindigkeit reduzieren und anhalten. Wir werden eine Reise vom Kopf zum Herz unternehmen. In einem kleinen meditativen Experiment wollen wir versuchen zur Ruhe zu kommen und werden vielleicht ein paar frische Perspektiven aufs Leben bekommen.</p>
<p><strong><a href="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/04/hellwach_uebung_7geschwindigkeit.pdf">Download: Dechaotisierungsübung #7 Geschwindigkeit</a></strong></p>
<p><a href="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/04/hellwach_uebung_7geschwindigkeit.pdf"><img class="alignleft size-full wp-image-1845" title="hellwach_#7_mood" src="http://mateno.org/wp-content/uploads/2012/04/hellwach_7_mood.png" alt="" width="300" height="199" /></a>Einfach per Klick auf das nebenstehende Bild die Übung als PDF herunterladen. Sie besteht aus sechs DIN A4 Seiten. Druck die Bögen und folge der Anleitung auf dem Arbeitsblatt. Viel Spaß!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-size: 15px; font-weight: bold;">Die Themen und Daten im Überblick:</span></p>
<p><a title="hellwach Übung: #1 Konsum" href="http://mateno.org/2012/02/22/hellwach-1-konsum/">#1 Konsum </a><br />
<a href="http://mateno.org/2012/02/27/hellwach-ubung-2-zeit/ ">#2 Zeit</a><br />
<a title="hellwach Übung: #3 Beruf" href="http://mateno.org/2012/03/04/hellwach-ubung-3-beruf/"> #3 Beruf</a><br />
<a title="hellwach Übung: #4 Engagement" href="http://mateno.org/2012/03/11/hellwach-ubung-4-engagement/"> #4 Engagement</a><br />
<a title="hellwach Übung: #5 Freundschaft" href="http://mateno.org/2012/03/18/hellwach-ubung-5-freundschaft/"> #5 Freundschaft</a><br />
<a href="http://mateno.org/2012/03/25/hellwach-ubung-7-weltanschauung/"> #6 Weltanschauung</a><br />
<a href="http://mateno.org/2012/04/01/hellwach-ubung-7-geschwindigkeit/"> #7 Geschwindigkeit</a></p>
]]></content:encoded>
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